Der Energiewende selbst auf die Sprünge helfen

Die Energiewende ist im vollen Gange, weil immer mehr Endverbraucher sich für den Ökostrom entscheiden und die Politik den Atomausstieg irgendwie schaffen möchte. Es gibt mittlerweile auch sehr viele Ökostromanbieter, die ihren Kunden grünen Strom liefern und das macht die Auswahl teilweise schwer. Deshalb ist es wichtig clever zu vergleichen, wenn man auf der Suche nach einem guten Ökostromanbieter ist. Und Achtung: Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom. Oft wird Atomstrom als Ökostrom definiert. Diesen Strom nennt man Graustrom. Es wird zwar Ökostrom produziert, aber nicht hierzulande. Bestimmte Labels können die Auswahl erleichtern, so dass man auch wirklich Ökostrom bekommt.

Vergleichsportale richtig nutzen

Bei der Wahl seines Ökostromanbieters sollte man auf Vergleichsportale zurückgreifen. Innerhalb von nur wenigen Klicks kann man den günstigsten Anbieter finden. In den Suchoptionen lassen sich verschiedene Einstellungen vornehmen. Wenn man beispielsweise nur Ökostromanbieter haben möchte, sollte man das entsprechende Häkchen setzen. Die Anwendung ist einfach und intuitiv und dauert nicht lange. Der Wechsel ist übrigens kinderleicht und innerhalb von nur wenigen Minuten vollzogen. Und das Beste: es kostet einen selbst überhaupt keine Mühen. Um den Papierkram kümmert sich der neue und der alte Lieferant. Man selbst muss nur auf den neuen Strom warten.

So wird der Wechsel vollzogen

Der Wechsel funktioniert so: als erstes muss man sich einen Stromanbieter wählen. Anschließend füllt man die Anmeldung auf dem Portal aus und schickt sie zusammen mit anderen Informationen wie dem Zählerstand ab. Der neue Stromanbieter prüft dies alles und kündigt dem Alten zu einem bestimmten Zeitpunkt. Der alte Stromanbieter muss die Kündigung akzeptieren und ab dem Zeitpunkt, der vereinbart wurde, bekommt man neuen Strom, Ökostrom nämlich. Eventuell kommt ein Mitarbeiter des alten oder neuen Stromanbieters vorbei und prüft den Zählerstand. Das ist alles, was man machen muss um den Stromanbieter zu wechseln. Einfach, oder?

Stromanbieter wechseln - Ökologisch denken lohnt sich!

Was kann schief gehen?

Beim Wechsel kommt es in der Regel zu keinen Problemen. Beide Stromanbieter müssen entgegenkommen, weil sie starke gesetzliche Regelungen befolgen müssen. Dass es zum Stromausfall kommt und die Stromversorgung wegen irgendwelchen Ungereimtheiten nicht gewährleistet ist, kann nicht passieren. Der Grundversorger ist gesetzlich auf jeden Fall Strom zu liefern, weil die Stromversorgung etwas ist, das jeder Mensch haben muss. Sollte also etwas schief gehen, wirst du wohl nur den teureren Preis des Grundversorgers zahlen müssen bis der neue Strom geliefert wird. Dies ist ein geringes Übel und es kommt nur sehr selten vor, so dass man das Risiko eingehen kann.

Achtung bei schwarzen Schafen der Ökostromanbieter

Viele Ökostromanbieter liefern Ökostrom obwohl es kein Ökostrom, sondern konventioneller Strom ist. Grund dafür sind internationale Zertifikate, die gehandelt werden. Deutsche Stromanbieter kaufen diese Zertifikate und können so offiziell Atomstrom als Ökostrom verkaufen. Zwar wird irgendwo Ökostrom wirklich gewonnen, aber nicht vor Ort. So ist es offiziell dann doch Ökostrom, was positive Auswirkungen für die Umwelt hat. Wer auf globaler Ebene denkt, wird gegen Graustrom nicht wirklich etwas haben. Wer lokal denkt, könnte meinen, es wäre grobe Täuschung, die die Stromanbieter dort betreiben. Beides hat dabei seine Legitimität.